Mittwoch, 6. Juli 2011

Mein Netzwerk

Ich habe mich mal daran gemacht eine Übersicht über mein Netzwerk zu erstellen, da ich das Netz etwas umstellen wollte und mir der Überblick fehlte. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass sich über die Zeit ein nicht gerade kleine Menge an Netzwerkgeräten angesammelt hat. Ich glaube wir haben einfach zu viel Technik, aber man kann ja eigentlich nie zu viel Technik haben.




Hier sieht man die Gesamtübersicht aller drahtgebundenen Netzwerkgeräte, insgesamt sind es mittlerweile 21 Komponenten, wozu nochmals 10 WLAN Clients kommen. Alles also noch von einem Class C Netz stemmbar.




Die Verbindung ins Internet wird durch eine FRITZ!Box 7390 hergestellt, welche wiederum an einen VDSL 50 von T-Home angeschlossen ist. Normalerweise brauche ich den 50er nicht, da es ihn aber als kostenloses Upgrade zum 25er gab, musste ich zuschlagen. An der 7390 hängt eine Airport  Extreme, zwei Switche und ein Zyxel PL-407 Powerlineadapter. 




Im Arbeitszimmer stehen zwei iMacs und ein Netzwerkdrucker. Für Datensicherung und als Medienserver steht im Netz eine Synology Diskstation 409+, dazu gesellt sich ein Pogoplug als Personal Cloud. Der Pogoplug streamt Musik auf zwei iPhones und iPads auch außerhalb des Hauses. Die Airport Extreme kümmert sich um das WLAN mit 2,4 und 5 GHz. In meiner Nachbarschaft ist das 2,4 GHz Netz völlig überfüllt und ich bin der Einzige der auch auf 5 GHz funkt. Ich bin also froh über jedes Gerät was auch 5 GHz macht.



Im Wohnzimmer ist alles für das nötige Entertainment und den Zeitvertreib abgestellt. Mittlerweile hat ja fast jedes elektronische Gerät aus dem  Entertainmentsegment eine Netzwerkschnittstelle. Eventuell wird es hier ja mal einen Protokollstandart geben um die Geräte zu steuern und zu überwachen.



Im Schlafzimmer steht als Besonderheit ein Speedport W920V, der zu einer FRITZ!Box 7270 umgeflashed wurde. Erst ist dafür zuständig als IGMP Switch, den Multicastverkehr zum T-Home Mediareceiver vom Rest des Netzes zu trennen. Da ich kein Netzwerkkabel ins Schlafzimmer legen konnte, bzw. wollte, versorge ich das Schlafzimmer mittels Powerline. Ich kann mich über die Performance nicht beklagen, selbst HD-Streams via Entertain laufen problemlos ohne Ruckler und Artefakte. 


Bei den Clients im WLAN Netz handelt es sich um iPhones, iPads, MacBooks und drei Airport Express. Hier hatte ich Probleme mit der FRITZ!Box als Accesspoint weswegen ich auf die Airport Extreme umgestiegen bin. 


Die IP-Adressen werden alle per DCHP vergeben, außer bei den wichtigen Geräten, wie Router, Netzwerkdrucker und der Diskstation. Damit hält sich der nötige Aufwand für mich in Grenzen. Früher habe ich immer feste IPs vergeben, aber das erspare ich mir mittlerweile für die Clients, das Netz funktioniert auch so.


Ich bin mir sicher, dass mein Netzwerk weiter wachsen wird, da der Trend zu einer Netzwerkschnittstelle in allen möglichen Geräten geht.  Irgendwann werden Kühlschrank und Co. mit ins Heimnetz integriert. 
Aktuell teste ich mit IPv6, dazu aber mehr in einem andern Post.